XYLITOL

Gesunder Ersatz für den Fabrikzucker - und gut für die Zähne

Xylit ist genau so süß und sieht genau so aus wie normaler Zucker. 

Aber er ist nicht schädlich - sondern gesund.

Die Besonderheit an Xylitol ist seine in verschiedenen klinischen Studien nachgewiesene kariostatische und antikariogene Wirkung, verhindert also weitgehend Karies und Paradontose.

Xylitol befindet sich als natürlicher Zuckeralkohol in vielen Gemüsesorten und Früchten, wobei der Anteil kleiner als 1 % in der Trockenmasse ist, sowie in der Rinde bestimmter Holzarten (z.B. Birke). Die industrielle Herstellung ist aufwändig, Xylitol ist deshalb ein verhältnismäßig teurer Zuckeraustauschstoff. Heute erfolgt die Gewinnung häufig aus Resten von Maiskolben nach Abernten der Körner.

Der bezogene Nährwert von 10 kJ/g (2,4 kcal/g) ist 40 % geringer als bei Haushaltszucker. Der Stoffwechselweg im menschlichen Körper läuft insulinunabhängig ab, beeinflusst den Blutzucker- und Insulinspiegel nur geringfügig und ist somit für Diabetiker geeignet.

Ausführlicher beschrieben bei Wikipedia

Ich habe zum ersten Mal in der Zeitenschrift 71/2011 darüber gelesen. Da ich schon seit Jahrzehnten Probleme mit den Zähnen hatte, wollte ich mal ausprobieren, was da beschrieben war: Mundspülungen mit Xylit.

Natürlich musste ich zuerst mal sehen, wo ich das Xylit kaufen konnte. Da man sowas natürlich nicht in einem normalen Laden bekommt, muss man sich im Internet umschauen und findet dort auch etliche Angebote, die allerdings preislich weit auseinander liegen. Wir haben ihn zuletzt bei null-kalorien.de gekauft, für etwa 11 €/kg.

Von meiner früher verwendeten Fluor-haltigen Zahnpasta habe ich mich verabschiedet und verwende jetzt "Lavera", die u.a. auch Xylit enthält. Nach dem Zähneputzen nehme ich einen halben Teelöffel Xylit zum Spülen in den Mund und spucke den Speichel nach etwa 5 Minuten aus. Beim Zahnarzt war ich seitdem nicht mehr.